Ultraleichte Kunstfaserschlafsäcke im Vergleich
Ein Kunstfaserschlafsack ist schwerer als ein Daunenmodell und hält dafür auch dann noch warm, wenn er feucht geworden ist. Ich habe die ultraleichten Kunstfaserschlafsäcke am Markt recherchiert, verglichen und vorhandene Tests ausgewertet. Ultraleicht bedeutet bei Kunstfaser etwas anderes als bei Daune. Die leichtesten Modelle liegen bei knapp 700 Gramm, im Winter sind es rund 1,8 Kilogramm. Damit findest du schnell das Modell, das zu deiner Tour und zur Nachttemperatur passt.
Meine Empfehlungen auf einen Blick
* Affiliate-Link (Werbelink): Beim Kauf erhalte ich eine Provision, für dich ohne Mehrkosten. Aktuelle Preise findest du beim Anbieter. Mehr erfahren.
Worauf du beim Kauf achten musst
Fünf Angaben entscheiden.
- Komforttemperatur. Sie sagt, bis zu welcher Nachttemperatur eine durchschnittliche Frau ohne zu frieren schläft. Daneben steht meist eine Grenztemperatur, die für einen durchschnittlichen Mann gilt und rund fünf Grad tiefer liegt. Die Extremtemperatur ist ein Überlebenswert und keine Kaufhilfe. Vergleichbar sind die Zahlen nur, wenn sie nach der Norm ISO 23537 ermittelt wurden. Nicht jeder Hersteller lässt prüfen. Nennt er keine Norm, ist seine Temperaturangabe von niemandem nachgemessen worden.
- Füllung. Kunstfaser wärmt auch dann noch, wenn sie feucht geworden ist. Die Fasern nehmen kaum Wasser auf und bleiben dick, während Daunenbüschel verkleben und ihre Bauschkraft verlieren. Wie viel Wärme in einer Füllung steckt, lässt sich schwerer vergleichen als bei Daune. Eine Kennzahl wie die Fillpower gibt es hier nicht. Wo ein Hersteller das Flächengewicht in Gramm je Quadratmeter nennt, hilft das beim Einordnen.
- Verarbeitung. Durchgesteppt heißt, dass Außen- und Innenstoff direkt miteinander vernäht sind. Entlang dieser Nähte wird die Füllung zusammengedrückt, dort ist der Schlafsack dünner und kühler. Wer das vermeiden will, achtet auf zwei versetzt vernähte Lagen. Dann deckt die eine Lage die Nähte der anderen ab.
- Gewicht und Packmaß. Beides hängt von der Größe ab, ein Schlafsack in Long wiegt mehr als derselbe in Regular. Achte deshalb darauf, gleiche Größen zu vergleichen. Manche Hersteller nennen das Gewicht ohne Packsack, andere mit. Kunstfaser braucht mehr Platz im Rucksack als Daune. Wer im Ultralight-Bereich unterwegs ist, rechnet ohnehin in Wärme je Gramm und nicht in Gramm allein.
- Die Isomatte darunter. Ein Schlafsack wärmt nur so gut wie die Matte, auf der er liegt. Die genormten Temperaturwerte werden mit einer gut isolierenden Matte ermittelt. Auf einer dünnen Matte frierst du trotz gutem Schlafsack.
Wie ein Kunstfaserschlafsack mit Isomatte und Bekleidung zusammenspielt, steht im Ratgeber zum ultraleichten Schlafsack.
Alle Modelle im Überblick
Tippe auf eine Spaltenüberschrift, um zu sortieren.
| Modell | Einsatz | Komfort | Gewicht | Füllung | Packmaß |
|---|---|---|---|---|---|
| Rab Radeon 6 °CDetails ansehen | Sommer | 10 °C | 660 g | Stratus | 18 × 30 cm |
| SIMOND MT500 15 °C*Details ansehen | Sommer | 15 °C | 660 g | Kunstfaser | 4,2 Liter |
| deuter Exosphere +4C/39F*Details ansehen | Sommer | 9 °C | 790 g | Thermo Pro Loft | Ø 17 × 36 cm |
| Cumulus IntenseDetails ansehen | Drei Jahreszeiten | 4 °C2 | 810 g | Climashield Apex | 29 × 19 cm |
| NEMO Forte Endless Promise 35 ℉Details ansehen | Drei Jahreszeiten | 6 °C | 990 g | Zerofiber 800 | 43 × 21 cm |
| SIMOND MT500 5 °C*Details ansehen | Drei Jahreszeiten | 5 °C | 1050 g | Kunstfaser | 9,5 Liter |
| Sea to Summit Hamelin −1 °C*Details ansehen | Drei Jahreszeiten | 3 °C | 1220 g | Revive Loft | 8,4 Liter |
| Rab Radeon −6 °CDetails ansehen | Drei Jahreszeiten | 0 °C | 1315 g | Stratus | 22 × 40 cm |
| NEMO Soul Endless Promise 15/25 ℉Details ansehen | Winter | -3 °C | 1380 g | Zerofiber 800 | 35,5 × 23 cm |
| SIMOND MT500 −5 °C*Details ansehen | Winter | -5 °C | 1650 g | Kunstfaser | 41 × Ø 23 cm |
| Snugpak Special Forces 2 WGTEDetails ansehen | Winter | -7 °C2 | 1800 g | Softie Premier | 23 × 23 cm |
Die Gewichte stammen von den Herstellern und gelten für die Größe, die rund 180 bis 185 cm Körpergröße abdeckt. Die Marken messen unterschiedlich: Manche nennen zwei Werte, einen ohne und einen mit Packsack. Wo zwei Werte vorliegen, steht in der Tabelle der höhere, also der mit Packsack. Wo nur ein Wert vorliegt, sagt der Hersteller nicht, ob der Packsack enthalten ist. Der Unterschied liegt je nach Modell bei etwa 70 bis 85 Gramm.
Die weiteren Angaben stammen von den Herstellern, in Einzelfällen vom Händler. Die genauen Maße und die weiteren erhältlichen Größen stehen bei jedem Produkt weiter unten.
* Affiliate-Link (Werbelink): Beim Kauf erhalte ich eine Provision, für dich ohne Mehrkosten. Aktuelle Preise findest du beim Anbieter. Mehr erfahren.
2 Der Hersteller nennt keine Prüfnorm. Die Temperaturangabe ist damit nicht unmittelbar mit den nach ISO 23537 gemessenen Werten der übrigen Modelle vergleichbar.
Für den Sommer
Diese Gruppe deckt warme Nächte ab, also eine Komforttemperatur über 7 °C. Für Hüttentouren und Sommernächte im Flachland reicht das. Wird es im Gebirge auch im Juli einstellig, gehört ein Modell aus der nächsten Gruppe in den Rucksack.
Rab Radeon 6 °C
Rab füllt den Radeon nicht mit loser Watte, sondern mit einer zusammenhängenden Faserbahn aus recyceltem Material. Rab nennt die wellenförmig eingelegte Bauweise WARM WAVE.
Der Mumienschnitt läuft zum Fußende hin schmaler zu. Erhältlich ist er in zwei Längen.
- 660 Gramm bei einer Komforttemperatur von 10 °C
- Isolierter Kragen am Hals und Kapuze mit Kordelzug
- Außenstoff mit 41 Gramm je Quadratmeter, ohne PFC imprägniert
- Gepackt misst er 18 mal 30 Zentimeter und braucht damit einiges an Platz
Für wen? Für Sommertouren mit Nächten um zehn Grad, wenn der Schlafsack leicht bleiben soll.
SIMOND MT500 15 °C
Der MT500 hat einen Mumienschnitt mit breiteren Schultern. Gefüllt ist er mit einer Polyesterwattierung.
Die Kapuze lässt sich mit einem Kordelzug enger ziehen. Eine Kompressionshülle gehört zum Lieferumfang.
- Vier Größen für Körpergrößen bis 2,00 Meter
- Zwei seitliche Zweiwegereißverschlüsse, zwei Säcke lassen sich koppeln
- 660 Gramm und 4,2 Liter Packvolumen in Größe L
- Der Innenstoff ist rutschig und raschelt bei Bewegung
- Die Reißverschlüsse reichen über drei Viertel der Länge, ganz aufklappen lässt sich der Sack nicht
- 660 Gramm sind viel für eine Komforttemperatur von 15 °C
Für wen? Für den Einstieg in Sommertouren, wenn die Nächte mild bleiben.
* Affiliate-Link (Werbelink), für dich ohne Mehrkosten. Mehr erfahren.
deuter Exosphere +4C/39F
Der Exosphere hat einen Mumienschnitt mit etwas mehr Platz und ist rundum isoliert. Der Reißverschluss läuft auf der linken Seite.
Die Kapuze ist konturgeformt, gefüllt ist der Sack mit Thermo Pro Loft.
- Komforttemperatur von 9 °C bei 790 Gramm
- Zweiwegereißverschluss über sieben Achtel der Länge, mit Klemmschutz
- Außenmaterial, Futter und Füllung bluesign-zertifiziert, ohne PFAS hergestellt
- Der Packsack wiegt zusätzlich 85 Gramm
- Gepackt misst er 17 Zentimeter im Durchmesser bei 36 Zentimetern Länge
Für wen? Für Sommernächte um zehn Grad, wenn etwas Wärmereserve nach unten willkommen ist.
* Affiliate-Link (Werbelink), für dich ohne Mehrkosten. Mehr erfahren.
Für drei Jahreszeiten
Diese Gruppe deckt Nächte von sieben Grad bis an den Gefrierpunkt ab. Für die meisten Touren in Mitteleuropa ist das der passende Bereich. Hier lohnt der genaue Blick auf das Verhältnis von Wärme zu Gewicht, denn ähnlich warme Säcke können mehrere hundert Gramm auseinanderliegen.
Cumulus Intense
Der Intense ist mit zwei Lagen einer durchgehenden Faserbahn gefüllt. Sie sind mit dem Gewebe vernäht und können deshalb nicht verrutschen.
Er hat einen Mumienschnitt mit ergonomisch geformtem Fußteil, dreidimensionaler Kapuze und verstellbarem Wärmekragen. Gepackt misst er 29 mal 19 Zentimeter.
- 810 Gramm bei einer Komforttemperatur von 4 °C
- Durchgehender Zweiwegereißverschluss mit Einklemmschutz und isolierender Abdeckleiste
- Außen- und Innenstoff aus recyceltem Nylon mit bluesign-Zertifikat
- Der Hersteller nennt keine Prüfnorm für die Temperaturangaben
Für wen? Für Touren vom Frühjahr bis in den Herbst, wenn das Gewicht die wichtigste Größe ist.
NEMO Forte Endless Promise 35 ℉
NEMO nennt den Schnitt Classic Spoon. An Schultern und Knien bleibt mehr Raum als bei einem Mumienschnitt.
In Größe Regular wiegt er 990 Gramm. Zum Lieferumfang gehören ein Kompressionssack und ein Netzbeutel.
- Der Schnitt lässt Seitenschläfern nach übereinstimmenden Testberichten Platz
- Wärmekragen und zweistufige Lüftungsreißverschlüsse
- Außenstoff und Füllung aus recyceltem Polyester, bluesign-zertifiziert
- Gepackt misst er 43 mal 21 Zentimeter
Für wen? Für Seitenschläfer auf Touren im Frühjahr und im Herbst.
SIMOND MT500 5 °C
Der MT500 hat einen Mumienschnitt und ist mit einer Polyesterwattierung gefüllt. Der Außenstoff ist ein leichtes Polyamidgewebe.
Eine Kompressionshülle gehört zum Lieferumfang.
- 1.050 Gramm bei einer Komforttemperatur von 5 °C
- Verstellbare Kapuze mit Kordelzug und Kordelstopper
- Einzelne Rückmeldungen berichten von Schäden am Reißverschluss
- 9,5 Liter Packvolumen mit Kompressionshülle, das braucht Platz im Rucksack
Für wen? Für den Einstieg in Touren vom Frühjahr bis in den Herbst.
* Affiliate-Link (Werbelink), für dich ohne Mehrkosten. Mehr erfahren.
Sea to Summit Hamelin −1 °C
Der Hamelin hat einen Mumienschnitt mit Kapuze. Die Füllung wiegt 710 Gramm und besteht aus recyceltem Polyester in drei Faserstärken.
Komprimiert kommt er auf 8,4 Liter, ein Kompressionssack gehört zum Lieferumfang.
- Wärmekragen und Abdeckleisten entlang der Reißverschlüsse
- Links ein durchgehender, rechts ein halbhoher Zweiwegereißverschluss
- Außenstoff und Füllung aus recyceltem Polyester, bluesign- und RCS-zertifiziert
- 1.220 Gramm für eine Komforttemperatur von 3 °C, das ist einiges
Für wen? Für Nächte um den Gefrierpunkt, wenn Wärme wichtiger ist als Gewicht.
* Affiliate-Link (Werbelink), für dich ohne Mehrkosten. Mehr erfahren.
Rab Radeon −6 °C
Der Radeon ist mit einer zusammenhängenden Faserbahn aus recyceltem Material gefüllt. Rab nennt die wellenförmig eingelegte Bauweise WARM WAVE.
Der Mumienschnitt läuft zum Fußende hin schmaler zu. Am Hals sitzt ein Wärmekragen.
- Komforttemperatur von 0 °C nach ISO 23537-1:2022 bei 1.315 Gramm
- Auch in einer weiten Variante und in längeren Größen erhältlich
- Ohne PFAS hergestellt, über 75 Prozent recycelte Materialien
- Gepackt misst er 22 mal 40 Zentimeter und braucht damit viel Platz im Rucksack
Für wen? Für Touren vom Frühjahr bis in den Spätherbst, wenn Nächte bis an den Gefrierpunkt möglich sind.
Für den Winter
Diese Gruppe deckt Nächte unter dem Gefrierpunkt ab. Ebenso wichtig wie der Schlafsack ist im Winter eine Isomatte mit hohem R-Wert. Und plane die Feuchtigkeit ein. Über mehrere kalte Nächte sammelt sich Kondenswasser in der Füllung, und genau dort spielt Kunstfaser ihre Stärke aus.
NEMO Soul Endless Promise 15/25 ℉
Kapuze und Fußteil des Soul sind mit einem wasserdichten Material verstärkt. Der Reißverschluss läuft mittig.
Die Fußbox lässt sich über einen eigenen Reißverschluss öffnen. Dazu kommt eine Lüftungsöffnung mit Reißverschluss.
- Komforttemperatur von −3 °C bei 1.380 Gramm
- Innen umlaufender Wärmekragen
- Außenstoff und Futter aus recyceltem Polyester mit fluorfreier Imprägnierung
- Gepackt misst er 35,5 mal 23 Zentimeter
Für wen? Für Winternächte bis etwa drei Grad unter null, wenn es feucht werden kann.
SIMOND MT500 −5 °C
Der MT500 hat einen Mumienschnitt und eine ergonomisch geformte Kapuze. Der Zweiwege-Reißverschluss trägt einen Klemmschutz.
Eine Kompressionshülle gehört zum Lieferumfang.
- Dreilagige Wattierung, zwei Lagen à 115 und eine Lage à 150 Gramm je Quadratmeter
- 1.650 Gramm bei einer Komforttemperatur von −5 °C
- Drei Größen für Körpergrößen von 1,60 bis 2,00 Meter
- 16 Liter Packvolumen in Größe L, das braucht viel Platz im Rucksack
- Der Reißverschluss reicht über drei Viertel der Länge, ganz aufklappen lässt sich der Sack nicht
Für wen? Für den Einstieg in Winternächte um minus fünf Grad.
* Affiliate-Link (Werbelink), für dich ohne Mehrkosten. Mehr erfahren.
Snugpak Special Forces 2 WGTE
Snugpak fertigt den Special Forces 2 in Großbritannien. Die Fußbox ist innen verstärkt und dafür gemacht, die Schuhe anzubehalten.
Der Reißverschluss läuft mittig, dahinter liegt eine isolierte Abdeckleiste. An der Schulter sitzt eine weitere isolierte Leiste.
- Komforttemperatur von −7 °C
- Packmaß von 23 mal 23 Zentimetern
- In drei Längen erhältlich
- 1.800 Gramm sind ein hohes Tragegewicht
- Der Hersteller nennt keine Prüfnorm für die Temperaturangaben
Für wen? Für Winternächte um minus sieben Grad, wenn das Packmaß wichtiger ist als das Gewicht.
Kunstfaser oder Daune, was passt zu dir?
Daune wiegt bei gleicher Wärme weniger und lässt sich kleiner packen. Kunstfaser ist schwerer und braucht mehr Platz im Rucksack. Dafür verliert sie weniger Wärme, wenn sie klamm wird, und trocknet schneller wieder. Und sie kommt ohne tierische Materialien aus.
Für trockene Touren mit Zelt spielt Daune ihre Stärke aus. Wenn du unter dem Tarp schläfst oder im Frühjahr und Herbst unterwegs bist, wo der Schlafsack tagsüber kaum durchtrocknet, ist Kunstfaser die ruhigere Wahl. Wer auf tierische Materialien verzichten möchte, für den kommt ohnehin nur Kunstfaser infrage. Die ganze Abwägung mit Temperatur, Feuchtigkeit und Pflege steht im Ratgeber.
Häufige Fragen
Für welche Jahreszeit reicht welcher Kunstfaserschlafsack?
Über 7 Grad Komforttemperatur reicht für laue Sommernächte. Zwischen 7 und 0 Grad kommst du durch Frühling, Herbst und kühle Bergsommer. Unter null Grad beginnt der Winterbereich. Diese Seite ist nach genau diesen drei Bereichen sortiert. Gerade im Frühjahr und im Herbst spielt Kunstfaser ihre Stärke aus. Dann ist der Schlafsack morgens öfter klamm, und damit kommt sie besser zurecht als Daune.
Wie viel wiegt ein ultraleichter Kunstfaserschlafsack?
Sommermodelle liegen meist zwischen 600 und 900 Gramm. Für drei Jahreszeiten reicht die Spanne von rund 800 bis 1.400 Gramm. Wintermodelle beginnen ungefähr bei 1.300 Gramm. Vergleichbare Daunenmodelle wiegen deutlich weniger. Was hier ultraleicht heißt, ist am Kunstfasermarkt gemessen, nicht an Daune.
Wärmt Kunstfaser wirklich noch, wenn sie feucht ist?
Sie verliert weniger Wärme als Daune und trocknet schneller wieder. Klatschnass wärmt aber auch Kunstfaser schlecht. Der Vorteil zeigt sich bei Kondenswasser im Zelt, bei feuchter Luft über mehrere Tage und auf Touren, auf denen der Schlafsack tagsüber nicht richtig durchtrocknet.
Wie lange hält die Füllung?
Kunstfaser verliert mit den Jahren an Bauschkraft, vor allem durch häufiges starkes Komprimieren. Zu Hause gehört der Schlafsack deshalb locker in einen großen Beutel und nicht in die Kompressionshülle. Manche Hersteller legen dafür zwei Beutel bei, einen zum Packen und einen zum Lagern.
Was tun, wenn der Schlafsack für die Nacht nicht reicht?
Zieh trockene Kleidung an, vor allem Mütze und Socken. Eine wärmere Isomatte bringt oft mehr als ein dickerer Schlafsack. Ein Inlett aus Seide oder Fleece bringt zusätzliche Wärme. Und hänge den Schlafsack tagsüber in die Sonne, wenn du kannst. Auch Kunstfaser wärmt trocken spürbar besser als klamm.
Weitere Vergleiche
Hier findest du weitere Vergleiche, um dein Setup zu optimieren.
Die zweite Hälfte deines Schlafsystems
Wie ein Quilt funktioniert, im Ratgeber
Leichter, dafür empfindlicher gegen Feuchtigkeit
Wie ich vergleiche
Ich erspare dir Zeit und recherchiere für dich die Kennzahlen zu den für mich aktuell spannendsten Produkten am Markt.
Wenn ich ein Produkt nicht selber besitze, suche ich nach Erfahrungsberichten und lasse diese in meinen Vergleich mit einfließen.
Fällt dir ein Fehler auf, dann schreib mir kurz. Ich prüfe das nach und korrigiere die Seite.
Die Inhalte auf dieser Seite entstehen aus eigener Tour-Erfahrung und meiner Ausbildung als Outdoor- und Trekking-Guide. Ich erkläre praxisnah, was sich unterwegs bewährt hat und was deine nächste Tour etwas leichter macht.
